Alexa Nietfeld ganz persönlich:
________________________________________________________________________
Im Januar 2009 war ich als Teilnehmerin bei der ZDF-Küchenschlacht in Hamburg, neben Johann Lafer als Moderator
Sendungen verpasst? Kein Problem!
http://www.kuechenschlacht.zdf.de/zdfde/inhalt/0/0,1872,7528480,00.html
Meine Staffel lief vom 6. bis 9. April 2009.
Hightech und Hausmannskost - Bericht der Bremervörder-Zeitung
Bericht aus der Bremervörder-Zeitung von Frauke Siems
Bevern. Wer glaubt, Alternativmedizin und Fernsehunterhaltung passen nicht zusammen, der kennt Alexa Nietfeld noch nicht. Die kochbegabte Heilpraktikerin aus Bevern war schon Talkgast bei „Fliege“. Jetzt geht‘s in die Küchenschlacht. In der nächsten Woche können Fernsehzuschauer miterleben, wie sich die 38-Jährige neben Moderator und Star-Koch Johann Lafer am Herd behauptet.
In der ZDF-Reihe „Küchenschlacht“ kochen jede Woche sechs Hobbyköche um die Wette. Am Ende einer jeden Sendung entscheidet ein fachkundiger Experte, welcher Maître das Feld räumen muss. Die Kandidatenzahl schrumpft, bis im Finale nur noch zwei Hobbyköche gegeneinander antreten. Der Sieger der Woche darf dann bei „Lanz kocht“ mit Lafer, Poletto und Co. kochen.
Moderiert wird die Show im Wochenwechsel von bekannten Profi-Köchen wie Horst Lichter, Alfons Schuhbeck, Alexander Hermann oder, wie in Alexa Nietfelds Fall, Johann Lafer. Auch in der Jury wechseln sich die Promi-Köche ab. Drei Stunden hat Kandidatin Nietfeld an der Bewerbung für die Fernsehsendung gefeilt. Das Ergebnis mitsamt Rezepten muss überzeugend gewesen sein, denn nach vier Tagen kam die Zusage. Der Dreh in Hamburg dauerte zwei Tage.
Nicht immer hat sich Alexa Nietfeld fürs Kochen interessiert. „Angefangen hat‘s mit meiner Erkrankung“, berichtet die 38-jährige, die vor 14 Jahren plötzlich und zunächst unerklärlich an Lähmungserscheinungen litt. Erst nach etlichen Arztbesuchen und einem langen Leidensweg stellte sich heraus, dass ein Mittel gegen Katzenflöhe der Grund für die Erkrankung war. Nach ihrer Genesung hat sich Nietfeld der Alternativmedizin verschrieben und ihre Geschichte in der Autobiographie „Verliebt, verlobt, vergiftet“ verarbeitet. Heute betreibt die Heilpraktikerin selbstständig eine Praxis in Bevern.
Aus eigener Betroffenheit heraus sei sie beim Kochen „erfinderisch“ geworden, erinnert sich Nietfeld. Rezepte nachzukochen liege ihr nicht. „Ich lese was und baue mir das dann so zusammen, wie ich es möchte“, erläutert sie.
Die „Dreharbeiten“ in Hamburg seien „Stress pur“ gewesen. Fünf Gerichte in je 35 Minuten, jeden Tag ein anderes, das ist die eigentliche Ansage. Aber weil Karfreitag keine Sendung ausgestrahlt wird, musste Alexa Nietfeld „nur“ vier Gerichte zaubern. Was auf den Teller kam, darf sie ebenso wenig verraten wie den Ausgang der Küchenschlacht. Nur soviel: „Ich wollte mit Hausmannskost überzeugen.“ Der Dreh hat der Bevernerin großen Spaß bereitet. Johann Lafer habe „überhaupt keine Star-Allüren. Man hat das Gefühl, man kennt den schon ewig“, meint sie. Nur: „Mit Kochen in der eigenen Küche hat das Ganze nichts zu tun.“ Den Hightech-Herd im Studio hätte sie ohne Lafers Hilfe gar nicht bedienen können. Und „die ganze Zeit läuft eine Kamera mit einer Uhr drauf, die dir sagt, wie wenig Zeit du noch hast.“
Alexa Nietfelds Staffel beginnt am kommenden Montag, 6. April, 14.15 Uhr. Eine Zusammenfassung der Woche und ein Interview mit der Bevernerin wird am 11. April gesendet. „Lanz kocht“ wird am 9. April abends ausgestrahlt. Der Wochensieger kocht mit Cornelia Poletto, Horst Lichter, Johann Lafer, Alfons Schuhbeck und Ralf Zacherl. Bis dahin darf gerätselt werden, ob Alexa Nietfeld als Köchin oder nur als Zuschauerin dabei ist. Dabei ist sie auf jeden Fall.
www.kuechenschlacht.zdf.de
Foto: bz